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Nationale Demo STOP5G in Bern

10. Mai // 18:3020:30

Wissenschaftliche und medizinische Bedenken

Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt – auch die Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) – sind besorgt über die potenziellen Gefahren der 5G-Technologie. Das Vorsorgeprinzip muss absoluten Vorrang
haben! Wir verlangen, dass unverzüglich ein Moratorium für diese Technologie eingeführt wird. Wir lehnen die Anhebung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24
Stunden ab. Ebenfalls verlangen wir, dass die momentanen Spitzenwerte – anstelle der momentanen Mittelwerte gemäss aktueller Regelung – die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen.

Schon 800,000 elektrosensible Menschen in der Schweiz

Angesichts der heutigen Situation auf unserer Erde in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ist die Einführung von 5G ein absoluter Unsinn. Wir wollen keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sein, die viel höher
ist als diejenige der bestehenden Mobilfunkanlagen. Schon diese allein verursachen für einen wachsenden Teil der Bevölkerung grosses Leiden. Die Zahl der Elektrosensiblen in der Schweiz schätzt man heute auf
800’000 Personen. Viele von ihnen sind bereits gesundheitlich stark beeinträchtigt und in ihrer Teilnahme am Leben behindert. Gar nicht zu sprechen von schweren Krankheiten, für deren Eintreten eine  übermässige Strahlenbelastung mitverursachend sein kann. Ausserdem müssen wir uns darüber klar werden, dass wir grundsätzlich alle betroffen sind, da der Bio-Elektromagnetismus Teil unseres Körpers ist. Ob es uns konkret trifft oder nicht, hängt von der noch nicht ausreichend verstandenen individuellen Empfindlichkeit ab.

Wäre es nicht an der Zeit, Massnahmen zu treffen für eine Verringerung der heute wirkenden
Strahlenbelastung, statt diese durch neue Strahlungsquellen noch massiv zu erhöhen? Die Sicherheit der aktuellen Grenzwerte für 3G und 4G wurde bis heute nicht nachgewiesen – tatsächlich übersteigen sie bei
weitem die von zahlreichen Wissenschaftlern ausgesprochenen Empfehlungen. Auch stehen sie im Widerspruch zur Resolution Nr. 1815 des Europarates, die einen 30-mal tieferen Grenzwert vorschreibt als der heute in der Schweiz geltende Wert. Wir verlangen einen besseren Schutz und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die heutige Strahlenbelastung!

Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft

Heute beobachten wir einen alarmierenden Rückgang der Insekten und ein sechstes Massensterben. Zwar ist es nicht der einzige Faktor, aber wissenschaftliche Studien haben die negativen Auswirkungen von
elektromagnetischer Strahlung auf Honigbienen klar nachgewiesen. Die absolute Priorität der Regierung sollte auf die Erhaltung des Lebens gerichtet sein. Alle ihre Bemühungen sollten sich orientieren an der
Wiederherstellung der so stark in Mitleidenschaft gezogenen Ökosysteme.

Ausserdem erfordert diese Technologie die Ausbeutung einer sehr grossen Menge an zusätzlichen seltenen Ressourcen für die Milliarden vernetzter Geräte und für hunderte von Millionen Antennen. Das bedeutet noch mehr Ausbeutung der Menschen, die diese Mineralien abbauen, insbesondere von Kindern! Gar nicht zu sprechen von der  Verschmutzung der Böden und Gewässer und den Abfallbergen, die durch die Entsorgung der plötzlich veralteten Mobilgeräte (3 Milliarden!) geschaffen werden. Wir wollen nicht mitverantwortlich sein für eine derart unmögliche Zukunft. Öffnen wir die Augen!

Die Vielzahl vernetzter Clouds für die 5G-Technologie wird übrigens zu einer beträchtlichen Erhöhung des Energieverbrauchs führen. Schon jetzt gehört die Cloud zum fünftgrössten Verbraucher von Energieressourcen.

Es wäre an der Zeit, diesem nutzlosen und zerstörerischen Konsumdenken Einhalt zu gebieten. Beginnen wir für unsere Erde Sorge zu tragen, anstatt sie noch weiter auszubeuten!

Datenauswertung und grössere Überwachung

5G – das bedeutet aufgrund der hohen Datenübertragungskapazität infolge grosser Bandbreiten das Risiko
der Auswertung von Riesenmengen persönlicher Daten. Auch steigt die Möglichkeit einer zunehmenden
Überwachung durch die Unmenge an vernetzten Geräten, die diese Technologie mit sich bringt.

Welches Gesellschaftsmodell wollen wir für morgen?

Heute sollte die Priorität jeder politischen Entscheidung auf der Erhaltung und Wiederherstellung des Lebens auf unserer Erde liegen. 5G ist das genaue Gegenteil davon. Wir wollen der Zerstörung unserer einzigen Wohnstätte nicht weiter tatenlos zusehen. Alle Regierungen und Völker müssen sich in den Dienst des Lebens stellen, und dies HEUTE. Unsere Kinder haben das Recht auf eine Zukunft!

Was entscheiden wir heute für die Menschheit? Wollen wir leichtfertig Risiken für die gesamte Bevölkerung eingehen und unsere kostbare Natur weiter zerstören, ODER all unsere Kräfte vereinen, um diesen Trend umzukehren? Für den privaten Gebrauch ist 5G wenig nützlich (wann sollen denn diese in 1 Sekunde heruntergeladenen 30 Filme angeschaut werden?), aber es kumuliert ernsthafte Bedrohungen auf den
Ebenen von Demokratie, Sicherheit, Gesundheit, Sozialleben, individueller Lebensgestaltung und Umwelt. Ist es jetzt nicht an der Zeit, gründlich darüber nachzudenken, was wir wirklich brauchen?

Wir fordern ein Moratorium für die 5G-Technologie. Wir lehnen die Anhebung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24 Stunden ab. Ebenfalls verlangen wir, dass die momentanen Spitzenwerte (anstelle der momentanen Mittelwerte wie bisher) die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen. Schliesslich verlangen wir einen besseren Schutz und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die heutige Strahlenbelastung! Wir wollen, dass ab heute dem Leben und seiner Erhaltung und Wiederherstellung Priorität eingeräumt wird. Wir sind Bürger der Erde. Wir haben das Recht, in einer gesunden Umwelt zu leben, so wie es zahlreiche von der Schweiz mitunterzeichnete Verträge fordern.

Gewinnen wir unsere Souveränität zurück und sagen wir alle gemeinsam JA ZUM LEBEN!

Weitere Informationen (wissenschaftliche Studien usw.): www.stop5g.ch

Mehr Informationen
Unterschriftenformular stopp 5g de

Details

Datum:
10. Mai
Zeit:
18:30 – 20:30
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Waisenhausplatz
Waisenhausplatz 10
Bern, BE 3011
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