Pascal Furrer

Pascal Furrer

IP Luzern

Pascal Furrer untersucht begeistert seit Jahren auf vielfältigen Wegen, wie der Bewusstseinswandel im eigenen Lebensfeld gelingen kann. Dies erachtet er als Grundlage für einen gelingenden Wandel im gesellschaftlichen Feld:
Ein einfaches, entscheidungsoffenes Leben führen. Eine fein verankerte Dankbarkeit und Bescheidenheit entwickeln. Den Mut zur Entschleunigung leben – im Privaten wie auch im beruflichen und politischen Bereich.

Lebenslauf und beruflicher Werdegang

Seit 1972 lebt Pascal Furrer in Luzern. Schon früh sammelte er Erfahrungen in der Begleitung betagter Menschen bis in die letzte Lebensphase wie auch als Schwimmlehrer, mit Menschen allen Alters das Element Wasser zu erforschen. Die Verbindung zur Natur und die Harmonie des einfachen Lebens prägen ihn bis heute – neben den Wanderungen forscht er intensiv im Garten nach Wegen der Selbstversorgung. Nach der Primarschule vollendet er das Gymnasium in Beromünster. Er bildet sich weiter zum Gesundheitsfachmann und zum Berufsschullehrer. Mit Giselle, Juliana, Florian, Kay und Emily gelingt ein intensives Familienleben. In der Begleitung Jugendlicher auf dem Weg zur Arbeitsmarktintegration sammelt er viele bedeutsame Berührungspunkte mit den Herausforderungen der zukünftigen Generationen. Seit über 20 Jahren arbeitet er selbstständig als Kinesiologe und organisiert unter anderem Seminare in achtsamer Kommunikation – Idiolektik. Seit Juni 2019 ist sein Buch «Peregrinus – Einfach Werden» im Buchhandel erhältlich.

Politik und Interessen

Pascal Furrer ist der Ansicht, dass die Integrale Politik (IP) das gesamte politische Spektrum an Ansichten und somit naheliegend den Wandel vertritt. Das Grund-Legende bildet die Beziehung zu sich selbst, zwischen Menschen, eingebettet in die Naturwesenheit. Darin ent-halten sind Hinweise darüber, wie über etwas gesprochen wird, wie Entscheidungen getroffen werden, welche die Entwicklung des Einzelnen und das Gemeinwohl stärken. Die ruhigen und unkonventionellen Methoden, wie er sie bei der IP erlebt, unterscheiden sich deutlich von gängigen Vorgehensweisen. Sie bieten an, Klarheit darüber zu schaffen, was dem Menschen innewohnt: Gehört zu werden, einfach tun können und somit eingelassen zu sein in einem natürlichen Umfeld ohne Zwang. 

Hinweise auf eine rasante Veränderung im Verständnis von Arbeit, Gesundheit und Zusammenleben deuten darauf hin, dass ein grundlegender Wandel sich ereignen wird. Wie viel wohl der wachsend anerkannte Klimanotstand im Aussen mit dem Empfinden, respektive inneren Klima des Einzelnen verbunden ist?

«Du  bist der Wandel» beobachtet er in einem sich öffnenden Bewusstsein in der gesamten Gesellschaft. Oder darin, dass der Einzelne als Konsument eine zentrale, mitgestaltende Rolle spielt. Wo engagierst du dich? Wie gestaltest du Lebenszeit? Was brauchst du wirklich, um echt glücklich zu sein?

Kontakt

E-Mail: pascal.furrer@integrale-politik.ch

„Die Winde des Wandels wehen – einige bauen Mauern, andere setzen Segel“

Mehr Bewusstsein in der Politik, Diskussionskultur

Wie schafft es die Politik, sich aus dem bekannten Feld weiter zu entwickeln? Wie gelingt es, dass politische Entscheidungen so getroffen werden, dass die Parteizugehörigkeit Hinweis statt Programm ist? Entschleunigung.
Es braucht Vernetzungsarbeit zwischen den Parteien – radical collaboration. Politik kann wachsen darin, achtsam auf die Intentionen, mit denen in Verhandlungen gewerkelt wird, wahrzunehmen. Sie kann gemeinsam neue Formen von Wandelprozessen sichtbar machen.
«Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» (Albert Einstein). Es braucht eine neue Art, Lösungen zu finden. Entscheidungen dürfen von keinem Parteiprogramm vorgegeben oder von persönlichen Interessen geleitet sein. Sie müssen sich rein auf die Sache beziehen und dem Wohl aller dienen – auch langfristig. Nötig ist eine Diskussionskultur, die von Empathie und Zuhören geprägt ist sowie ein Entscheidungsprozess, der neben rationalen Aspekten auch emotionale und intuitive einbezieht – wie die von der IP entwickelte Integralisierungsmethode.

So finden sich Lösungen, die weder «links» noch «rechts» einzustufen sind, sondern dem Wohle des gesamten Spektrums dienen.

Pascal Furrer setzt sich dafür ein, dass Mensch sein Potenzial und seine Lebensfreude leben kann – er will aktiv dazu beitragen, dass Menschen in der Politik im VorbildBewusstsein achtsam miteinander umzugehen wagen. Ein Wunsch ist, dass somit auch junge Menschen ihre Kreativität wieder einbringen wollen, um das Leben in der Schweiz – damit ausstrahlend in die Welt hinaus – bewusst und nachhaltig mitzugestalten.

Bildungsvision „Frei sich bilden“ – eine radikale Herausforderung

Könnte es auch sein, dass einigen Menschen die beanspruchten Wohltaten der Institution Schule nicht gut täten? Welche Wege wären dann für sie gangbar? Was müsste geschehen, damit dereinst folgende Aussage real ist?
Kinder haben freien Zugang, sprich tiefes Vertrauen in ihre ureigenen Fähigkeiten und erhalten sich diese ein Leben lang. 
Freie Bildungswahl, Bildungsgutscheine, Befreiung von Lehrpersonen und Eltern von jeglichem Zwang und der Tendenz der bremsenden Überregulierung.

Folgende Worte von Bertrand Stern, Juni 2019 bringen für Pascal Furrer die Situation auf den Punkt:
‘Frei sich bilden’ dürfte wohl eine Selbstverständlichkeit sein. Demgegenüber besteht noch die in unserer Welt zur Norm erhobene Beschulungsideologie. Wer – weshalb auch immer – sich ihr nicht unterwirft, begeht einen bisher strafbaren Tabubruch, obschon der große, umfassende Wandel in allen Bereichen des Lebens bedingt, daß auch in dieser kritischen Frage Innovatives, Prospektives dringend und drängend erforderlich ist. Daher gilt es zu klären:

  • Was bedeutet „frei sich bilden“ eigentlich (nicht)? Wovon setzt es sich ab?
  • Welche Herausforderungen bedingt es auf persönlicher, sozialer, kultureller, politischer und juristischer Ebene?
  • Welche Chance birgt frei sich bilden für den Menschen und die Gemeinschaft?

Selbst, wenn dies derzeit so schwierig erscheint, so müssen viele den Wandel verhindernde Faktoren überwunden werden, damit das Innovative, das Prospektive, das Lebendige, das Menschliche in den Mittelpunkt gerückt werden – und hierbei könnte die ethische Position, der frei sich bilden zugrunde liegt, durchaus entscheidend sein. Daher die Frage: Was wollen wir eigentlich (nicht)?

Die Herausforderung wagen, Utopien in realisierbare Visionen zu wandeln.

Wir generieren gemeinsam Mut und Entdeckerfreude für unkonventionelle Lösungen, die erscheinen, wenn Zuhören gelingt.
Akzeptieren wir die Einzigartigkeit, entlarven wir den Konformismus und das Kollektivdenken. Wir untersuchen die Familiengrundwerte und geben die Verantwortung an die Grösse des Einzelbürgers zurück. (siehe Beispiele am Schluss)
Pascal Furrer geht den unsicher scheinenden Weg, aus unzähligen Augenblicken zusammensetzt, als lernfreudiger Mensch. Was genau? Liebe zu werden, sich vollständig fühlen, empfänglich sein, mitgestalten. Ohne Wenn und Aber die Wahrnehmung eines jeden Menschen annehmen, wie sie sich äussert – Volle Mündigkeit.

Ursachen angehen

In den Bereichen Gesundheit, Klima und Sicherheitspolitik werden heute mit viel Geld Symptome bekämpft, wie Krankheit, Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch, Krieg, Flucht usw.

Mit Innovationskraft Ursachen beobachten und angehen. Dafür braucht es:

  • Transparente, sachliche Information über Ursache und Wirkung, Arbeitsbedingungen usw. (Stichwort: Flüchtlingsströme, Waffenexporte, Ausbeutung von Rohstoffen, tatsächliche Herstellungskosten von Nahrungsmitteln und anderen Konsumgütern, Auswirkung von elektromagnetischer Strahlung, Zusammenhang zwischen Psyche und Gesundheit, zwischen genormter Schule und Entwicklung von Potenzialen, Wirkung der Vorstellungskraft, usw.)
  • Visionäres Politisieren: «Fortschritt besteht nicht in der Verbesserung dessen, was war, sondern in der Ausrichtung auf das, was sein wird.» (Khalil Gibran). Wir wollen nicht etwas bekämpfen. Viel wirkungsvoller ist es, uns darauf auszurichten, was wir wollen, und Geld dort zu investieren (gesunder Körper, gesunder Geist, gesunde Wirtschaft, gesunde Mitwelt, Frieden).
  • Für die Wirtschaft, Arbeits/Bildungs/Dienstleistungssektoren bedeutet dies: Jeder Mensch soll sein Potenzial leben können. Wer eine (für sich) sinnvolle und befriedigende Arbeit hat, bleibt gesund und ist friedfertig. Familie wie Schule kann den Raum bieten, das Potenzial jedes Kindes in den Mittelpunkt zu stellen und achtsam zu fördern. Eindrückliche Beispiele existieren, wo Kinder erleben, wie schön es ist, authentisch in Beziehung mit allem zu sein. Selbstorganisiert erforscht es seinen Interessen folgend, findet, was es braucht, lernt, wohin verantwortungsbewusste Zusammenarbeit führt, erlebt, wie Zufriedenheit von Innen kommt – Bausteine für ein friedvolles Eingelassensein in dieses Leben.

Weitere konkrete Beispiele:

  • Armeeflugzeuge sich zwar vorstellen und sich somit davon verabschieden. Geld, das gemeinsam generiert wird, so verteilen, dass Innovation der Jungen aus einem Vertrauen heraus gestützt wird. Wie kann die Würde des Menschen wieder hergestellt werden, wie weicht die Idee «Arbeitslose Menschen» und damit verbundene Massnahmen, zugunsten von unkonventionellen Ideen?
  • Kleinstrukturen in der Landwirtschaft wieder öffnen,  abwasserneutrale Systeme erlauben. Strukturen ermöglichen, die die zivile Kreativität wie z.B. Urban Gardening, Basel, auch finanziell mittragen. Das Grundeinkommen ist realisierbar.
  • Weltagrarbericht: Die sozio-ökologischen-ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit (Trockenheit, Überdüngung, das Meer wird bald zum Leer, Erwärmung) sind lösbar mit den Ansätzen der Permakultur (resiliente Systeme, Waldgarten, Terra Preta, Subsistenzlandwirtschaft, die lokale Ressourcen nutzt, kurze Wege geht, Tauschkreise, 
  • verdichtetes Bauen mit andern Baumaterialien, Dach/Fassadenbegrünung
  • Wasserkreisläufe neu denken, intelligent die regionale Wasserautarkie fördern
  • Was sind Gründe für überfüllte Psychiatrien und der steigenden Armut in unserem Land? Abschied vom Trennenden: Generationenverbindende Strukturen fördern, sei es durch Krippen oder Altersheime. Gemeinschaften ermöglichen.
  • Unternehmen wie «Unverpackt» fördern, die es wagen, überschaubar gross zu bleiben – Förderung von Kleinunternehmen, die Werte im Umgang mit Nahrung wie Saisonal, Regional vorleben. Forschungsprojekte, die den Plastikkonsum im Fokus haben, nicht behindern/fördern.
  • 2 autofreie Tage/Woche, um das Bewusstsein zu nähren, dass ein Leben danach durchaus lebenswert ist. Und was macht nun das Gehirn des Lesenden?
  • Den motorisierten Verkehr im Verbraucherprinzip lenken und mit dem Ertrag Velo und ÖV stark fördern.

Wir sind, wo wir sind, nämlich genau da, wo wir sein wollen (E. Holmes).

Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz (H. Löns).