Generator Treffen Online, November.
- Di., 11. November 2025
- Event in der Vergangenheit
- 19:00 - 20:30
Ort
- Online
- Videokonferenz
Organisator:in
IP Schweiz
Einladung für Dienstag, 07. Oktober 2025 von 19:00h bis 20:30h
Wozu dient dieser Raum?
Dieser offene Raum soll kein Diskussionsforum im klassischen Sinne sein. Es geht hier nicht um Projektplanung, sondern um einen Ort der Ruhe, des zutiefst menschlichen Dialogs – eine kontemplative Zone mitten im Lärm und der Reizüberflutung unserer Zeit.
Wie unser ZEN-Lehrer sagt: In der Ruhe liegt die Kraft.
Im Sinne einer integralen politischen Bewegung wollen wir weg vom blossen intellektuellen Kreisen um Probleme und Meinungen – hin zu einem Denken, Fühlen und Handeln, das aus einer tieferen Quelle kommt.
Wir wollen uns existenziellen Fragen stellen:
Wer bin ich?
Wie konstruiere ich meinen Erlebnisraum in dieser Welt – in dieser Gesellschaft?
Was bedeutet es, nicht zu wissen – und trotzdem zu hoffen?
Wohin wollen wir gemeinsam gehen?
Unser Dialog-Ansatz
Wir möchten im „Generator“ einen achtsamen, verkörperten Dialog pflegen – auf Basis von:
Transparenter Kommunikation
Tiefem Zuhören, das sich weiterentwickeln darf zum aktiven, fühlenden Zuhören
Körperwahrnehmung und dem Einfühlen in unser Gegenüber
Dies ist ein Übungsweg – aber einer, der Vertrauen, Achtsamkeit und ein echtes WIR-Gefühl entstehen lässt.
Es geht uns um Verbundenheit statt Trennung, um Ganzheit statt Fragmentierung.
Gemeinsame Verantwortung für den Raum
Euer Wunsch nach echtem Austausch, Berührung, Lebendigkeit und Freude ist stark spürbar.
Aber dieser Raum wird nur dann lebendig, wenn wir ihn gemeinsam tragen – in einer Haltung gegenseitiger Verantwortung.
Der WIR-Raum gelingt nur durch unser aller Mitwirken.
Eine persönlich Reflexion der bisherigen Generator-Treffen und eine Einladung zur Mitgestaltung der kommenden Treffen, von Petra.
Zurzeit lese ich ein Buch eines Quantenphysikers, der sehr umsichtig und verständlich erklärt, dass unsere Eigenwahrnehmung und die Wahrnehmung der Welt eine Art „Simulation“ sind. Wie gut, dass wir die Architektur unseres Ichs immer wieder reflektieren können – und damit auch Einfluss auf unser Unterbewusstsein nehmen können.
Eigentlich nichts Neues für integral Identifizierte!
Trotzdem gab es in letzter Zeit in meinem Leben nicht viel, was ich als wirklich befreiend empfunden habe. Zu viel Zeit habe ich damit verbracht, über all die Dinge nachzudenken, die mich scheinbar in Ketten legen: über Probleme, die uns als Menschheit betreffen. Über Inflation, Klimawandel, Kriege, Depressionen, moralischen Verfall, Entfremdung, Einsamkeit und Extremismus in all seinen Formen.
Das führte zeitweise zu Pessimismus, Engstirnigkeit und einem gewissen Sicherheitswahn. Der Gedanke entstand, dass wir all diese Probleme – ob gesellschaftlicher oder persönlicher Natur – isoliert voneinander lösen müssten!?
Und so kam mir auch unser letztes Generator-Treffen, zumindest phasenweise, vor.
Ich schreibe das einfach einmal so als Nachklang.
Wir hatten ja auch über Künstliche Intelligenz gesprochen – und darüber, dass diese exponentiell zunehmende technologische Macht auch exponentiell stärker spürbar wird. Und vielleicht auch gefährlicher … oder doch nicht?
Könnten einige unserer Kernkompetenzen in der IP nicht eigentlich auch die Frage umfassen:
„Was ist mit der Wirklichkeit hinter der Simulation?“
Und können wir unsere gefühlte Kohärenz als Quelle kollektiver Weisheit nutzen?
Wenn wir Gebsers integrale Perspektive mit Wilbers Ganzheitlichkeit verbinden, wenn wir unterschiedliche Stimmen respektieren, ja sogar wertschätzen, und dadurch eine klare gemeinsame Richtung spüren, dann können gefühlte Spannungen in Lernfelder verwandelt werden und Raum schaffen für tiefe Einsichten.
Es wird immer wieder durchaus konfliktreiche Betrachtungen geben. Wenn wir jedoch im Dialog einen Diskurs führen und erkennen, dass es im Moment keine sofortigen Lösungen gibt, stellt sich die Frage:
Wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf unschöne systemische Vorgänge richten – und uns damit in ihnen verstricken – oder wollen wir uns den lebensdienlichen Aspekten mit Wertschätzung zuwenden?
Das war und ist doch eine sehr wichtige Haltung in der IP!
So könnten wir den nächsten Generator mit einem kurzen Moment der Stille beginnen – und mit einem tiefen Integrations-Check-in zu diesen Sichtweisen.
Die hohen Werte, die schon lange in der IP gepflegt werden, und die gemeinsame Verantwortung, sie zu erhalten und zu fördern, um unseren Grundlagen treu zu bleiben, sind schon jetzt von großer Bedeutung. Sie bringen Mitgefühl in unsere Welt – allein durch ihr So-Sein!
Schauen wir mal, wie es weitergeht …
Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Weg mit euch.
Mit herzlichem Gruss
Petra und Bernt
Anmeldung via: info@integrale-politik.ch