Der Klima- und Naturschutz soll auch in der allgegenwärtigen Coronakrise nicht in Vergessenheit geraten!

Die Landwirtschaft in der Schweiz trägt einen beachtlichen Teil zu klimaverändernden und die Natur schädigenden Prozessen bei. Das betrifft die Verarmung der Böden, das Artensterben durch giftige Pestizide und durch das Wegfallen von geeigneten Landschaftsstrukturen sowie das nicht artgerechte Halten von Nutztieren. Und natürlich wird dadurch auch das Klima mit unabsehbaren Folgen beeinflusst.

Die Politik des Bundes kann diese Prozesse massgeblich in eine gute Richtung lenken. Gerade jetzt will er die Weichen für die nächsten Jahre stellen, indem er die Agrarpolitik neu festlegt. Das wird in der Agrarpolitik 22+, kurz AP 22+ in grossem Detail formuliert.

Wir haben in einem Brief an das Bundesamt für Landwirtschaft konkrete Forderungen, die zu einer gewichtigen Reduktion dieser schädlichen Auswirkungen führen, zum Ausdruck gebracht (siehe hier). Dass eine solche regenerative Betriebsführung möglich ist, demonstrieren eine Reihe von Permakultur-Betrieben in und ausserhalb der Schweiz. Für Grossbetriebe werden allerdings erhebliche Anpassungen notwendig sein, welche aber durch die richtige Verteilung der Direktzahlungen erleichtert werden.

An dieser Studie haben mitgewirkt: Karl Zschiegner, Claudia Kälin, Leander Dalbert, Dennis Weiss.