Wir leben in der Zeit des Alles-gesagten. Zu jedem Thema, das für uns als Menschheit oder für mich als Individuum relevant ist, existieren Hunderte von Büchern, Tausende von Sendungen, Millionen von Artikeln, Milliarden von Tweets.

So auch zu politisch relevanten Themen. Ausbeutung und Vergiftung unseres Lebensraums, die sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich, die Diskriminierung der Ohnmächtigen, Aufwind der Populisten und Diktatoren, krankhafte Entwicklungen im Gesundheitswesen, die immer sinnloser werdende Jagd nach Geld, Anerkennung, Macht und Konsum… alles ist deklariert und umfassend dokumentiert. Alles, was es dazu über Ursachen und mögliche Lösungen zu sagen gibt, wurde gesagt. Alle Meinungen und Gegenmeinungen wurden ausgetauscht. Alle Argumente und Gegenargumente liegen auf dem Tisch.

Und nun? Was tun, wenn es nichts wirklich Neues mehr zu lesen, zu hören oder auszutauschen gibt? Was kommt, nachdem alles gesagt worden ist?

Das entscheidet jede und jeder für sich. Die Antwort für mich lautet: Fühlen, denken und handeln! Und ich wünsche mir, dass dies im Innen wie im Aussen zum Arbeitsstil der IP und gleichzeitig ihr Aufruf an alle Menschen wird: Fühle, denke und handle! Gesagt worden ist genug.

Tom Amann
IP Projektkoordination