Diese Seite zeigt, wo die IP Schweiz heute steht und wie sich ihre inhaltlichen und organisatorischen Grundlagen in den letzten Jahren entwickelt haben.
Die Option «Bisherige Kurs vertiefen» knüpft an dem an, was heute vorhanden, angelegt und erprobt ist. Ein Teil davon prägt die heutige Arbeit bereits. Anderes ist erst teilweise umgesetzt oder trägt noch unentwickeltes aber angelegtes potenzial in sich.
Diese Option versteht die IP als etwas Lebendiges, das sich mit neuen Erfahrungen, Perspektiven und Erkenntnissen weiterentwickelt. Sie nimmt die bestehende Ausrichtung und Organisationsform mit ihren bereits wirksamen und ihren noch brachliegenden Möglichkeiten auf und entwickelt sie weiter.
Die bisherige Ausrichtung kann als eigener Weg weitergeführt und weiterentwickelt werden. Zugleich können einzelne Elemente davon mit anderen Ansätzen in Beziehung treten und sich dort verbinden, wo lebendige und authentische Synergien möglich sind.
Wo wir heute stehen
Inhaltliche Ausrichtung
Vision, Beweggrund und Handlungsfokus bilden einen wesentlichen inhaltlichen Orientierungsrahmen der IP Schweiz.
Die Inhalte werden hier nicht nochmals zusammengefasst.
Weiterlesen:
Unser Handlungsfeld: Beweggrund, Vision, Bewegung und Engagement
(Website :Unsere Vision und über uns)
Unsere Grundlagen
Organisation und Selbstorganisation
Die IP Schweiz arbeitet mit einer Kreisorganisation und Prinzipien der Selbstorganisation.
Die äusseren Kreise übernehmen Verantwortung für ihre jeweiligen Wirkungsfelder. Sie sind über Links mit dem Inneren Kreis (IK) gekoppelt. So können Wahrnehmungen, Informationen und Anliegen zwischen den Kreisen und dem Ganzen fliessen.
Ein Grundgedanke ist, dass Führung überall in der Organisation entstehen und wirksam werden kann, wo Wahrnehmung, Kompetenz, Verantwortung und Initiative zusammenkommen.
Der Innere Kreis ist als zentrales übergeordnetes Organ und als eine Art Gesamtbewusstsein der IP Schweiz angelegt. Hier kommen die verschiedenen Bereiche der Organisation zusammen. Der IK hält den Blick auf das Ganze und ermöglicht übergeordnete Orientierung, Lernen und Führung.
Weitere Elemente sind klar gefasste Verantwortungsbereiche und Rollen, soziokratische Wahl- und Entscheidungsverfahren, insbesondere der Konsent, sowie Lern- und Reflexionsprozesse. Erfahrungen aus der Praxis können so aufgenommen und für die Weiterentwicklung von Rollen, Prozessen und Strukturen genutzt werden.
Die Organisationsform verbindet damit dezentrale Führung, Kopplung, gemeinsames Lernen und die Orientierung am Ganzen.
Weiterlesen:
Organisation und Struktur
Wie funktioniert die IP?
Integrale Führung und Organisationsentwicklung
Statuten der Integralen Politik Schweiz
Wie wir hierhergekommen sind
2021 bis 2023: Entwicklung der Selbstorganisation
Ende 2021 begann die IP Schweiz, ihre Organisations- und Zusammenarbeitsformen grundlegend weiterzuentwickeln.
Die dafür eingesetzte Phönix-Gruppe erarbeitete Grundlagen für die Kreisorganisation und neue Formen der Zusammenarbeit. Ziel war, Verantwortung breiter zu verteilen und Führung in der ganzen Organisation entstehen und wirksam werden zu lassen.
An der Mitgliederversammlung 2022 wurde Selbstorganisation als Organisationsprinzip beschlossen und Phönix mit der Umsetzung beauftragt.
In den folgenden Monaten wurden der Innere Kreis und die äusseren Kreise aufgebaut, die Kopplung über Links entwickelt sowie Rollen, Prozesse, soziokratische Entscheidungsverfahren und Instrumente der Zusammenarbeit erarbeitet und erprobt.
Ein wesentliches Element war von Beginn an das Lernen aus der Praxis. Erfahrungen und Spannungen sollten aufgenommen werden und Impulse für die Weiterentwicklung der Organisation geben.
2023 wurden die erarbeiteten Grundlagen zunehmend an den Inneren Kreis und die zuständigen Kreise übergeben. Damit ging auch die Verantwortung für die weitere Organisationsentwicklung in die entstandene Struktur über.
Einblicke in den damaligen Prozess:
Auf dem Weg in die Selbstorganisation, Dezember 2022
Auf dem Weg in die Selbstorganisation, Februar 2023
2024 bis 2025: Vision, Beweggrund und Handlungsfokus
Mit der zunehmenden Selbstorganisation entstand auch das Bedürfnis nach einer klareren gemeinsamen Ausrichtung.
Menschen sollten sich eigenständig und co-kreativ einbringen, Ideen entwickeln und in ihrem Wirkungsfeld umsetzen können. Dafür braucht eine dezentrale Organisation einen gemeinsamen Orientierungsrahmen.
Der Innere Kreis stiess deshalb einen Klärungsprozess zu Vision, Beweggrund und Handlungsfokus an.
Dahinter stand auch die Idee einer IP nach einem Open Source Prinzip. Viele Menschen können Initiative übernehmen, mitgestalten und Ideen umsetzen, verbunden durch eine gemeinsame Ausrichtung und das Gesamtbewusstsein der IP.
Die entstehenden Grundlagen wurden an den Mitgliederversammlungen 2024 und 2025 eingebracht und mit Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft weiterentwickelt.
Daraus entstand die heutige Fassung von Vision, Beweggrund und Handlungsfokus.
(Unser Handlungsfeld: Beweggrund, Vision, Bewegung und Engagement)



One Response
Ich schreibe diesen Kommentar ausdrücklich als einfaches Mitglied der IP, und nicht in meiner Rolle als Vorstand.
Ich bin erst seit einem knappen halben Jahr Mitglied der IP Schweiz, habe also die im Beitrag beschriebenen Entwicklungen nicht miterlebt. In der Zeit habe ich aber genug Gespräche und Korrespondenzen mit aktiven und ehemaligen IP-Mitgliedern geführt, um mit Sicherheit sagen zu können, dass die obige Beschreibung zu stark das Positive hervorhebt und die Schattenseiten ignoriert.
Die alternative Erzählung geht so: Die IP leidet seit Jahren an gravierendem Relativismus, Wissenschaftsfeindlichkeit und Schatten (u.a. Macht- und Aggressions-Schatten, die sich in unhaltbaren Verschwörungserzählungen manifestieren).
Bei den Mitgliedern mit einigermassen gefestigtem integralem Verständnis und weniger Schatten zeigt sich seit Jahren das gleiche Muster: man (oder frau) engagiert sich, kommt nicht gegen die grün-relativistische Verschwörungs-Bubble an, brennt aus/«verliert das Interesse» und verlässt die IP.
Mit dem, was heute an integralem Potenzial, Engagement und Manpower übrig ist, ist es, in anbetracht der grün-relativistischen Widerstände, illusorisch, das «unentwickeltes aber angelegtes potenzial» zu «vertiefen». Es wird genau so weiter (abwärts) gehen, wie in den letzten Jahren.
Meiner Meinung nach ist die von der Sektion Nordwestschweiz vorgeschlagene, radikale Kurskorrektur die einzige Chance für die IP Schweiz, um den Niedergang aufzuhalten und dem eigenen, statuarisch verankerten, integralen Anspruch endlich gerecht zu werden.