Zur Entwicklung der Parteispitze der Grünen in Deutschland von einer pazifistischen zu einer integralen Friedenshaltung nach dem 24. Februar 2022, dem Tag der „Zeitenwende“.
Eine Betrachtung
Frieden ist der andauernd anzustrebende Zustand der Einheit in der Vielheit.
Frieden bedeutet ein respektvolles, kooperatives Miteinander zwischen zwei oder mehreren Staaten, respektive Völkern, respektive menschlichen Gemeinschaften, respektive Individuen. Alle Parteien respektieren die Eigenheiten der anderen und verzichten auf die Anwendung von Gewalt, auch wenn die Mittel zur Gewaltanwendung nicht gleichmässig verteilt sind. Frieden ist auch anzustreben, wenn eine der Parteien gegenüber der andern Gewalt anwendet, sei das in Form von moralischer oder militärischer Waffengewalt. Macht über den andern auszuüben ist Ausdruck von unkooperativer Respektlosigkeit. In einem solchen Fall heisst Frieden anstreben nicht, sich der die Macht missbrauchenden Partei zu unterwerfen, sich also machtlos zu ducken. Das wäre kein Frieden. Frieden anzustreben heisst dann, mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln den gegenseitigen Respekt auf Augenhöhe wieder herzustellen. In erster Linie stehen der Macht erleidenden Partei alle gewaltfreien Wege wie die der Diplomatie zur Verfügung. Wenn die Sprache der Worte vom Mächtigeren jedoch nicht gehört oder verstanden wird, ist es die Aufgabe des Schwächeren, sich beim Macht missbrauchenden Aggressor in der Sprache verständlich zu machen, die er versteht. Und wenn es sich um dieselbe Sprache handelt, die der Aggressor anwendet, die Sprache der militärischen Gewalt.
Im Fall des Krieges zwischen dem Putin’schen Reich, dem diktatorisch geführten Russland und der Ukraine, die eine Nation ist, die im Begriff ist sich zu einer Demokratie zu entwickeln, und eines Nachts von der Armee des Diktators überfallen wurde, bedeutet also Frieden nicht die Unterwerfung des Überfallenen unter den Willen des Diktators, sondern die Wiederherstellung des gegenseitigen Respekts, damit ein kooperatives Miteinander möglich wird. Dieser integrale Frieden ist um jeden Preis anzustreben.



33 Responses
Ich bin nicht einverstanden mit der Einschätzung, wie sie Ukraine/Russland beschreiben. Das ist eine viel differenziertere Geschichte.
Da bin ich 100% deiner Meinung, Monika.
Natürlich ist die Geschichte, die zu diesem Krieg geführt hat, viel differenzierter. Für die Angegriffenen ist es aber nicht der Moment, In ausführlichen Artikeln darüber zu philosophieren, wer auch noch Mitschuld an dieser Auseinandersetzung trägt. Angesichts von unerträglichem Leid zählt doch nur noch die Tatsache, dass dieser Krieg vom Zaun gerissen wurde und bis heute Tod und Vernichtung bringt. Und Frieden die einzige Antwort ist. Nicht ein Diktat des Stärkeren. Sondern Frieden. Alles andere ist zynisch.
Ich bin recht irritiert, so einen Artikel bei der IP zu finden, denn Grünen-Politik in Deutschland als «von einer pazifistischen zu einer integralen Friedenshaltung» zu bezeichnen, ist für mich Orwellsches Neusprech.
Kein Wort wird über die Vorgeschichte des Krieges seit 2014 gesagt, z. B. über das Minsker Abkommen, kein Wort über die Völkerrechtsverletzungen der USA und der Nato (die ich genauso verurteile wie die von Putin). Und so ist für mich dieser Artikel alles andere als integral.
Glücklicherweise bekam ich heute auch das Buch «Der Ukraine-Konflikt und die Position Deutschlands» von Jens Edrich. Hier ein kleiner Auszug: «Corona und der Krieg in der Ukraine haben eines gemeinsam, und das ist: Beide treiben den Menschen in eine Situation, in der ihm die Fähigkeit, die andere Seite geistig zu verstehen, verloren geht.»
Ihre Irritation freut mich, da sie auf eine Bewusstseinsentwicklung hinweist. Vielleicht auch auf die Entwicklung der IP.
Zur Vorgeschichte und zur Schuldfrage siehe meine Antwort an Monika Ulrich vom 26. Juni 2022. Integral nenne ich die beschriebene Friedenshaltung, weil sie versucht, die Bewohner.Innen von Mariupol und die 10 Millionen Geflüchteten und die verschleppten und die verletzten und die toten Ukrainer miteinzubeziehen und nicht so tut, als stehe man auf der Tribüne eines Fussballstadions und wer-weist über die Frage, wer zusätzlich zum Aggressor auch noch Mitschuld an diesem grausamen Krieg trägt. Um Ihre Worte zu deuten: Diese empfinde ich als ein typisches pazifistisches, postmodernes Altsprech, im Sinne von, bösartig interpretiert: Was interessieren mich das schreckliche Leid und die Traumata von Abermillionen Mitmenschen, Hauptsache ich weiss, wer noch mitschuldig an dieser Misere ist.
Ich behaupte nicht, dass Sie so denken, ich will Ihnen zeigen, wie diese Worte bei mir ankommen.
Diese Betrachtung spricht mir aus dem Herzen.
Da schliesse ich mich an.
Eben habe ich – vom Thema und dem Bild angesprochen – diesen Text gelesen. Angesichts der Fragestellung fand ich die Betrachtung zuerst einfach unheimlich kurz, danach nur noch unheimlich. In einem früheren IP-Mail wurde nach Ostern auf die differenzierte, dem Thema angemessene Rede von Lea Suter beim Bodensee-Friedensweg-Anlass in Bregenz hingewiesen. Auch die Juni-Ausgabe der ‚Neuen Wege‘ über Krieg und Frieden sowie in der gegebenen Lage denkbare Interpretationen von Pazifismus würde ich zur Lektüre empfehlen. Es zeigt ein breites Spektrum auf, ein weites Denkfeld voller Widersprüche. So einfach wie hier hat es sich keine und keiner der Beteiligten gemacht.
So schnell rechtfertigt man einen Krieg. Und vergisst dabei, dass es einen Grund gibt für den Angriff Russlands, der sehr gerne unter den Tisch gewischt wird. Natürlich sind dieser Angriff und der Krieg verabscheuenswürdig, aber irgendwie rechnen konnte man schon damit. Der herrschende Rüstungswahn und die Kriegslüsternheit aber sind nicht die Lösung und dienen doch – abgesehen von den betreffenden Industrien– vor allem den USA. Für die sind ein schwaches Europa und ein schwaches Russland, beide zerstritten, ein Idealfall. Noch dazu können sie ihre Kassen füllen, indem sie jetzt vermehrt ihr teures Frackinggas absetzen können. Die USA waren in der Vergangenheit und sind auch heute noch übrigens selber für viele solche Kriege verantwortlich, bei denen nie ein solcher Aufschrei der Entrüstung durch unsere Reihen ging und geht, keine Sanktionen verhängt, keine Oligarchen enteignet und deren Flüchtlinge auch nicht mit so offenen Armen bei uns aufgenommen werden wie die Ukrainer, wofür wir uns schämen sollten. Zum Schluss noch eine Frage: Würden Sie Ihre Kinder oder Enkel in diesen (oder einen anderen) Krieg schicken wollen?
Ich begreife nicht, was mein Aufsatz mit einer Kriegsrechtfertigung zu tun hat. Gibt es eine Rechtfertigung überhaupt für einen Krieg? Dazu gehören auch die von Ihnen aufgezählten Angriffs-Begründungen. Zu Ihrer Schlussfrage: Nein, würde ich nie!
Zitat aus Ihrem Aufsatz: «Wenn die Sprache der Worte vom Mächtigeren jedoch nicht gehört oder verstanden wird, ist es die Aufgabe des Schwächeren, sich beim Macht missbrauchenden Aggressor in der Sprache verständlich zu machen, die er versteht. Und wenn es sich um dieselbe Sprache handelt, die der Aggressor anwendet, die Sprache der militärischen Gewalt.»
Also: Die Aggression mit Gegenaggression zu beantworten bzw. diese zu legitimieren, ist doch hier die Kernaussage. Aber Aufrüstung und weitere Kriegshetze sind meines Erachtens nicht der richtige Weg. Es sollte stattdessen auf Gespräche und Verhandlungen gesetzt werden.
Aufrüsten, Sanktionen und mehr Krieg führen nur zu mehr Zerstörung, ziehen das Geld aus unseren Taschen und geben es denen, die sowieso schon genug davon haben und eben immer ihre eigenen Ziele verfolgen und nicht zuletzt mithilfe unserer Medien auch durchsetzen können.
Der Klarheit willen: Ich spreche nicht von Gegenaggression, sondern von der Sprache der militärischen Gewalt. Gegenaggression würde bedeuten, dass ich einverstanden wäre, wenn die Ukraine über ihre vormaligen Grenzen hinaus, Russland angreifen würde.
Sie schreiben, es sollte statt dessen auf Gespräche und Verhandlungen gesetzt werden. Putin hat doch am 24. Februar klar gemacht und tut es bis heute, dass er diese Sprache nicht versteht. Er versteht sie erst wieder, wenn er eine Nation vernichtet und ihre Überreste Russland einverleibt hat. Pazifismus um jeden Preis kann tödlich sein. Sich dem kriegerischen Willen des Aggressors zu unterwerfen führt nie zu Frieden.
Spätestens nach dem C-Fiasko ist es ratsam, bei der Evaluierung der von den Leitmedien verbreiteten Narrative eine ganz gehörige Portion Skepsis walten zu lassen und alles zu hinterfragen, was uns ad nauseam präsentiert wird und glauben gemacht werden will. Ein paar Informationen zu sammeln jenseits der Leitmedien wäre vielleicht eine Möglichkeit, die Parteien nicht so einfach in die Guten und die Bösen aufzuteilen?
Auch ich bin enttäuscht, so einen Artikel auf der IP Seite zu lesen. So viel ich weiss sitzen die Grünen in der Deutschen Regierung, welche beschlossen hat 100 Milliarden in Rüstung zu investieren. Das passt nicht zusammen. Grundsätzlich stimme ich mit dem Autor überein, dass es den Dialog auf Augenhöhe braucht. Aber hinter diesem Krieg stecken so gewaltige Interessen, dass Putin und Selenski letztlich nur Marionetten oder Schauspieler sind.
Wieso lassen sich Menschen zu solchen Aussagen hinreissen?
Ich denke, die Ohnmacht ist zu gross. Nicht auszuhalten. Also muss eine Lösung her.
Was wir wirklich tun können ist den Frieden in uns zu kultivieren und darauf zu achten, mit unseren Taten möglichst kein Leid zu verursachen (Stichworte Konsum in allen Lebensbereichen (inkl. Internet), Kommunikation und Denken). Nicht zuletzt deshalb bin ich ein Freund der integralen Sichtweise und der IP.
Bleiben wir achtsam und besonnen und speisen wir das Feld mit friedvollen, freudigen und lebensbejahenden Gedanken und Taten.
Die Tatsache bleibt, Putin hat die Ukraine überfallen. Als Diktator oder als Marionette. Und Krieg ist in jedem Fall menschenunwürdig.
Zu welchen Aussagen soll ich mich hingerissen haben?
Ich stimme mit Ihnen überein, dass Frieden mit seiner Kultivierung in uns beginnt. In der Ukraine ist Krieg und wir müssen ins Handeln kommen!
Danke für die Antwort.
Ich finde die Aussage «Putin hat die Ukraine überfallen» schwierig. Er selbst hat vermutlich «nur» angeordnet und offenbar wurde seine Order ausgeführt. Ausserdem spielt es schon eine Rolle ob als Marionette oder nicht, wenn auch genauso schrecklich und verwerflich, so wäre dann eben doch die Frage im Raum, wer hält die Fäden der Marionette in den Händen? Ich gehe davon aus, dass wir massiv abgelenkt werden zuerst durch Corona, dann, kaum wurde es ruhig, mit dem Ukraine Krieg (denn die anderen Kriege, btw., scheinen uns ja nicht genug schlimm zu sein (letztlich hat mir ein junger Afghane mit F-Status erzählt, wie peinlich es ihm war zu glauben, er könne ebenfalls gratis ins Kunstmuseum, aber das ist nochmal ein anderes Thema, Ich weiss).
Ursprünglich ging es für mich um die Aussage: «…Und wenn es sich um dieselbe Sprache handelt, die der Aggressor anwendet, die Sprache der militärischen Gewalt.» an der ich mich störe. Das führt letztlich zum Krieg Nato gegen Russland und könnte einen Hinweis auf mögliche Marionettenspieler geben….follow the money.
Aber ich möchte mich da gar nicht zu tief hineindenken, es zerrt zu stark an meiner Energie. Stattdessen wäre es wichtig die Energie in alternative und positive Konzepte zu stecken, jetzt mehr denn je: alternative Währungen, Lebensweisen, Suffizienz, Gemeinwohl und eben Frieden: Momo und Frodo haben es als Figuren geschafft, jetzt ist es an uns.
Ich denke Putin ist weder der Bösewicht wie im Mainstream dargestellt, noch der Gute wie in teils alternativen Medien, sondern ein Mensch der seine Gründe hat, wie wir alle. Und wir alle bekriegen uns täglich, leider. Da gilt es (genauso) hinzuschauen. Es soll mal jemand gesagt haben, wer reinen Gewissens ist, werfe den ersten Stein oder so? 🙂
Beten wir für Frieden, in uns und mit uns allen, so können wir gewaltfrei bleiben.
Frieden gibt es nur zwischen zwei sich respektierenden Parteien oder Partner. Für diesen Frieden kann man beten. Dann bete ich mit Dir. Noch wichtiger scheint es mir, ins Handeln zu kommen. Z.B. den Opfern auf beiden Seiten unsere Hilfe zukommen zu lassen. Sich den Opfern als Mensch zu zeigen. Ich finde es wichtiger gegenüber Opfern menschlich zu handeln als einen Gott um Mitleid oder Barmherzigkeit zu bitten. Die Hände des All-Einen sind unsere Hände. Das Leid und die Schmerzen der Menschen im Kriegsgebiet sind unsere Schmerzen und unser Leid. Wir sind die Menschen. Es gibt keine «anderen»! Wir müssen über das Beten hinauswachsen. Vom blauen Gott zum türkisenem Menschen werden.
Ich persönlich sterbe lieber durch einen sogenannten Feind mit Frieden im Herzen, als dass ich einen sogenannten Feind mit Hass im Herzen umbringe. Im Krieg zwischen der Ukraine und Russland wünsche ich mir, dass die Ukraine millitärisch kapituliert und sich anschliessend als Gesellschaft in ihrem Verhalten auf die Menschenrechte beruft. Es ist nicht entscheidend, ob Teile der Ukraine an Russland fallen oder nicht. Entscheidend ist der Geist, der in beiden Ländern herrscht. Ich bin überzeugt davon, dass sich auch Russland wandelt, wenn wir diesem Land und seinen Bewohnern auf Augenhöhe und mit Respekt zuhören und begegnen, statt das Land wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und in Kauf zu nehmen, dass Millionen von Menschen als Folge des Krieges verhungern.
Lieber William
Ich kenne dich und schätze dich. Ich weiss, dass dir Augenhöhe und gegenseitige Gespräche wichtig sind. Wenn du in deinem Text schreibst und ich zitiere deine Worte: „Ich wünsche mir, dass die Ukraine militärisch kapituliert und sich anschliessend als Gesellschaft in ihrem Verhalten auf die Menschenrechte beruft. Es ist nicht entscheidend, ob Teile der Ukraine an Russland fallen oder nicht“, dann entsetzt mich nicht nur der Inhalt, sondern auch deine absolute Aussage. Du unterstellst der Ukraine, dass sie sich nicht an die Menschenrechte hält. Wenn du zudem feststellst , dass es in diesem Krieg unwichtig sei, ob die Ukraine Teile an Russland abgeben müsse, ohne zu sagen, dass das deine Meinung sei, dann kommt für mich ein „Wissender“ daher. Wo ist in diesem Falle deine Augenhöhe? Ich erkenne eine solche nicht – das schmerzt mich. Ich meine, dass jeder Krieg – lange bevor er ausbricht – in Gedanken und Worten beginnt… und in absoluten Formulierungen.
Hier ein Link zu einem Video mit Ausschnitten einer Rede von George Friedman, gehalten im Februar 2015 am Chicago Council on Global Affaires. George Friedmann ist ein US-Geostratege und Sicherheitsexperte, Politologe und Publizist. Er vermittelt in dieser Rede erstaunlich offen und detailliert die geostrategische Vorgehensweise der USA, die schon lange Jahre verfolgt und aufgebaut wurde. Und geht dabei auch auf die wichtige strategische Bedeutung der Ukraine ein.
https://www.youtube.com/watch?v=iLwNcix31dg
George Friedman: USA, Ukraine, Deutschland, Russland – Geopolitische Hintergründe –
Danke Doris-Maria. Die Klarheit dieses Videos zeigt mir erneut, wer ein Interesse an den Auseinandersetzungen in der Ukraine hat.
Es gibt auch ein Buch «Die Putin-Interviews» (2017) von Oliver Stone, einem bekannten Kriegsveteranen von Vietnam und Filmemacher.
Er bekräftigt die Aussagen Putins mit Presse-Aussagen, z.B. «Ukraine crisis: Nato suspends Russia co-operation» auf BBC, 2.April, 2014, abgerufen unter: http//www.bbc.com/news/world-europe-26838894
Ich habe in der IP gelernt, dass man zuerst die Argumente beider Seiten „auf den Tisch legt“. In einem zweite Schritt zieht man die Intuition bei, um so eine einigermaßen vertretbare Einschätzung der Lage zu erhalten.
Dieses an sich hervorragende Vorgehen bleibt bezüglich heikler Themen – wie dem seit mindestens acht Jahren andauernden Krieg in der Ukraine – nach wie vor schwierig, weil auf beiden Seiten Propaganda betrieben wird. So stehen wir immer wieder vor der Frage: Wie kommen wir an verlässliche Informationen ?
Eine große Verwirrung entsteht heute dadurch, dass wir die Zensur nicht mehr wie im zweiten Weltkrieg durch schwarze Balken in den Zeitungen als solche erkennen können. Die Zensur geschieht heute viel subtiler. Sie findet in den Redaktionen der wenige noch übriggebliebenen Leitmedien statt. Meistens zensurieren die Redaktionen nicht erst, wenn unerwünscht Texte hereinkommen, vielmehr geschieht das schon vorher, indem neoliberale Journalisten ausgewählt und kritische nicht mehr beschäftigt werden.
Ein Beispiel: Welches westliche Leitmedium hat je mitgeteilt, dass Selenskji den Russen zweimal den Krieg erklärte und auch mit Atombomben drohte ?
Da gilt es heute anzusetzen, denn mit einseitiger Information bleibt man ein williges Opfer derjenigen, die über das Meinungsmonopol verfügen.
Ich teile die Meinung von Gary. Die Wiederherstellung des gegenseitigen Respekts geht offensichtlich nur mit denselben Waffen. Wenn mein friedlicher Hund von einem aggressiven Hund angegriffen wird, zeigt er zu meinem Erstaunen seine Zähne und der Kampf ist sofort beendet. Ein Vergleich mit der Tierwelt ist die unterste Ebene unseres Bewusstseins und ich meine, dass wir bei diesem Krieg auf dieser Ebene sind.
Was mich in diesem Zusammenhang sehr beschäftigt, dass Militarisierung die Spitze des Patriarchats ist. Alles Weibliche wird verdrängt. Schweden und Finnland suchen den Schutz der Nato. Die Schweiz erhöht das Militärbudget um 2 Mia. Ich habe vor einigen Tagen den Kommentar geschrieben, «wie wäre es, wenn wir uns vereint, mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften dafür einsetzen würden, dass die Schweiz gleich viel Geld für nicht-militärische Friedensförderung wie für die Armee einsetzen würde? So wie es die IP in ihrem Positionspapier definiert hat. Für mich wäre dies eine Schweiz mit einer grossen Ausstrahlungskraft.»
Meines Erachtens könnte damit u.a. das Männliche und Weibliche in Balance gebracht werden. Auf diese Aussage hat sich niemand gemeldet. Es scheint mir, als ob wir uns lieber hinter Ideologien verstecken würden, als konkret zu handeln.
Liebe Marie-Louise,
Lieber Gary,
Nun bin ich, als langjähriges Mitglied der IP, doch einigermassen erstaunt von euch zu hören, dass die Wiederherstellung des gegenseitigen Respekts offensichtlich nur mit denselben Waffen möglich sei. In unseren IP-Grundlagen (S. 36), lesen wir u.a. : «Peacemaker beantworten Gewalt niemals mit Gegengewalt, sondern mit Verständnis und Entschlossenheit.»
Wieso soll dieser Grundsatz nun bei diesem Krieg über Bord geworfen werden – jeder Krieg ist furchtbar und unnötig!
Ich vermute, da wäre ein friedlicher Austausch innerhalb der IP vonnöten..
Liebe Renata
Wie du weisst, liegt mir das Positionspapier der IP sehr am Herzen. Deshalb beziehe ich mich bei meinen Kommentaren auch jeweils darauf und möchte gerne aktiv etwas für den Frieden tun. Diese Arbeiten müssen m.E. jedoch getan werden, solange man sich gegenseitig zuhört. Diese Voraussetzung ist offensichtlich im jetzigen Ukrainekrieg nicht mehr gegeben.
Bereits ein Kind lernt heute sehr früh, „Stop“ zu sagen, wenn es sich in seiner Persönlichkeit bedroht fühlt.
Wie kann nun ein Land, dass vom mächtigen Nachbar angegriffen wird, „Stop“ sagen?
Gibt es ein Naturgesetz, dass der Schwächere kuschen soll?
In der IP sind die Grundvoraussetzungen gegeben, miteinander im Austausch zu sein und darauf freue ich mich.
Kommentar zu diesem Artikel sowie dem Artikel von Lea Suter: Ja, liebe Lea, die Verwirrung ist gross. Bei uns allen. Weil Tiefes, Evolutionär/Existentielles berührt wird und wir an eine riesige Herausforderung gelangt sind – mit einem doch etwas anderem Bewusstsein (vielleicht aber noch in den alten Mustern). Mir scheint, wir von der IP bekommen da eine grosse Chance, uns neu zu finden. Da ja – wie ich aufgrund der Kommentare folgere – die Polarisierung (respektive ich nenne es lieber Dualisierung) auch in der IP stark ist. Also nehmen wir die Chance der Verwirrung, der Trennung wahr und setzen uns zusammen, um einen Schritt in unser Entwicklung (die wir aus meiner Sicht aktuell völlig überschätzen) weiterzukommen – als Individuen wie als Organisation. Wenn wir das als IP nicht schaffen – hm – wer soll es dann schaffen? Wie vorgehen, weiss ich (noch) nicht und werde es alleine auch nie wissen. Doch zusammen können wir einen Weg – der aus meiner Sicht sehr geerdet sein darf und soll – machen. So bin ich einfach mal in meiner Hilflosigkeit da – das Einzige, was ich dabei habe, ist mein Vertrauen, dass irgendwie das Ganze doch Sinn ergeben wird, einen Sinn, den ich noch nicht erkenne. Ganz nach Vaclav Havel: «Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht».
Wir sind uns sicher rasch einig, dass die Situation im und um den Ukraine-Krieg sehr komplex ist
– obwohl ‚die Medien‘ und viele Parteien und Verantwortungsträger:innen alles mögliche tun, um unsere Sicht auf diese geopolitisch – demokratiepolitisch – bewusstseinspolitisch – menschlich komplexe Situation möglichst – gemäss ihren Interessen zu vereinfachen.
Doch einige Dinge und Verhältnisse bleiben bei alledem ganz einfach:
> Wenn ich andere zu Feinden deklariere, bin ich – ganz persönlich – im Krieg.
> Wenn ich anderen Verschwörungstheorien vorwerfe, ohne dies im Einzelnen nachzuweisen, bin ich ein Verschwörungstheoretiker.
> Wenn ich erlaube, die Komplexität des Lebens und menschlicher Kommunikation zu vereinfachen, erhöhe ich die reale Komplexität.
> Wenn ich anderen (mit welchen Ausreden auch immer) nicht mehr richtig zuhöre, verweigere ich jeden möglichen Frieden.
> Wenn ich mir einbilde, integraler zu sein als andere Menschen, beweise ich damit das Gegenteil – und sähe Unfrieden.
> Wenn ich für mich in Anspruch nehme, über andere als Menschen zu urteilen, verpasse ich die Grundbedingungen für Integralität.
> Wenn ich mich selbst bewusst ganzheitlich als Menschen wahrnehme, werde ich mit allen anderen im Ganzen Frieden suchen.
Diese Einfachheiten schützen uns nicht davor, im realen Leben immer wieder über uns selbst zu stolpern;
unsere Aufgabe als Menschen liegt darin, uns dessen bewusst zu werden und nicht irgendwelche Ausflüchte dafür zu suchen;
denn diese richten sich letztlich gegen uns selbst !
Was den Ukraine-Krieg betrifft, liegt es in unserer menschlichen Verantwortung, seine Voraussetzungen in ihrer ganzen Komplexität wahrzunehmen und zu verstehen, um daraus die Möglichkeiten für seine friedliche Beendigung herauszufiltern und gemeinsam mit allen Beteiligten zu entwickeln. – Frieden hat keinen Preis !
Die Versuchung ist gross, mich in die Kontroverse einzuschalten, mit meinen Ansichten, meinen Urteilen und Vorurteilen. Ich verzichte darauf. Je länger ich über den Krieg nachdenke, umso mehr bin ich beeindruckt von der Komplexität der Fragen, umso weniger fühle ich mich kompetent, zu urteilen und zu verurteilen. Beim Lesen all dieser Kommentare dachte ich: Integral wäre, alle hier aufgeführten Meinungen gemeinsam als eine Annäherung an die Wirklichkeit zu sehen. Alle Perspektiven zusammen als Weg zu einer a-perspektivischen Sicht.
Meine Haltung ist bis auf Weiteres die folgende: Ich halte mich mit einseitigen, fundamentalistischen und feindseligen Stellungnahmen zurück. Ich nehme den Krieg als eine vielfältige, komplexe und oft widersprüchliche Realität wahr, ohne gleich Stellung zu beziehen, weder im Sinn von Mainstream noch von alternativen Meinungen. Ich öffne mich für eine globale, Gegensätze einbeziehende, von Einseitigkeit und Hass absehende Sicht.
Partei ergreifen werde ich erst, wenn in meiner ganzheitlichen Wahrnehmung sich eine Gewissheit gebildet hat. Eine Gewissheit, die mir zeigt, was ich zu reden, zu schreiben oder zu handeln habe. Gewissheit kann entstehen, wenn in mir Empfindung, Gefühl, Gedanken, Intuition, harmonisch zusammen schwingen. Das kommt nicht so häufig vor.
Inzwischen gilt für mich: dastehen, wahrnehmen, die Dissonanz aushalten, daran leiden, alle Fakten als Fakten stehen lassen, bis ich dank einer echten Gewissheit die Möglichkeit sehe, durch liebevolles Handeln auf die Situation einzuwirken.
Lieber Werner
Dein so vernünftig daherkommende Kommentar wirkt auf mich wie ein Donnerschlag. Du willst uns glauben machen, dass im integralen Bewusstsein die Vernunft die Entscheidungen trifft. Vernünftig wäre nach Deinen Äusserungen, abzuwarten, bis sich alle Dir zur Verfügung stehenden Intelligenzen zur Gewissheit gelangen, d.h. gemeinsam schwingen. Kann sein. Diese Vernunft hat jedoch mit einer integralen Haltung nichts zu tun. Mich schmerzt allein schon der Gedanke, dass so positive Menschen wie Du einer bist auf ihre Gewissheit warten, bis sie endlich in liebevolles Handeln kommen. Integral leben heisst zu lieben bis es schmerzt. Aus unzweifelhafter Sicherheit.
Das ist die Existenzberechtigung und die Aufgabe der IP. Nicht abzuwarten und über Krieg und Frieden nachzudenken solange Hass und Gewalt und tödliches Leid die Tagesordnung bestimmen.
Wer oder was entscheidet denn im integralen Bewusstsein? Es ist das umfassende Bewusstsein, das All-Eine, die Existenz, ES, das alles Umgreifende, das alle Perspektiven beinhaltende Undenkbare, Gebser sagt es ganz klar, die a-perspektivische Sichtweise, also die Sichtweise ohne Perspektive, die wir Menschen dank unserer Intuition abholen können durch Visionsprozesse und die in den meisten Fällen ganz klare und eindeutige Einsichten und Handlungsanweisungen hervorbringen. Genau diese Klarheit unterscheidet das integrale Bewusstsein von dem wohlmeinenden, aber unsicheren und immerzu zweifelnden grünen Bewusstsein. Integrales Tun basiert auf intuitiven Einsichten (Sicht in das Eine!), postmodernes Handeln basiert auf unsicheren Vernunftsentscheiden. Dann wartet man vielleicht besser auf die Gewissheit? Auch wenn ich als Feuerwehrmann vor dem brennenden Haus stehe?
Lieber Gary
Ich habe Eure beiden Kommentare (Werners und Deinen) mehrmals – und dann nochmals – gelesen und bin nach wie vor so schockiert wie zuversichtlich …
Zwei Doyens unserer Bewegung, die sich auf scheinbar geistig-spiritueller Ebene so unversöhnlich in den Haaren liegen.
Werner nimmt eine rezeptiv offene, integrierende Haltung ein und schildert den daraus entstehenden persönlichen Konflikt des Aushaltens und Entstehenlassens in kritischer Situation.
Du disqualifizierst dies als ‚vernünftig‘ (vernünftelnd ?) und nimmst umgekehrt für Dich in Anspruch intuitiv aus dem umfassenden «a-perspektivischen» Bewusstsein des All-Einen «durch Visionsprozesse[,] die in den meisten Fällen ganz klare und eindeutige Einsichten und Handlungsanweisungen hervorbringen» zu wissen, was gerade Sache ist, wie sie zu beurteilen ist und welche entsprechenden Entscheide und Handlungen abzuleiten sind.
Dabei kommt eine äusserst enge Perspektive mit klarer Zuordnung von Freund Feind hervor, die keinen Raum mehr für Umfassendes lässt, die so eng fokussiert, dass keine Relationen und Vermittlung mehr Platz haben.
Ich lese den Kommentar von Werner nicht im Ansatz als «vernünftig», sondern allenfalls als bescheiden und rücksichtsvoll gegenüber der «Existenz».
Manchmal ist es auch «vor dem brennenden Haus» besser (oder einfach unabwendbar), das Haus abbrennen zu lassen, um das Ganze zu retten – nicht (nur) aus Vernunft, sondern weil das Ganze ungleich grösser ist und, jenachdem und ganz intuitiv, auch ein brennendes Haus umfasst.
Herzliche Grüsse pierrot
Lieber Pierrot
ich danke Dir für Deinen wohlgemeinten und ausgleichenden Kommentar. Aber ich vermute, dass Du mein Anliegen auch nicht begriffen hast. Es geht mir darum aufzuzeigen, dass wir zu einer integralen Einsicht nur kommen, wenn wir unsere Intuition bemühen. Es geht nicht um vernünftig und unvernünftig. Es muss doch einer IP klar werden, dass die Intelligenz der Ratio, die Vernunft mit ihrer fragmentierenden Vorgehensweise nie und nimmer eine aperspektivische Sichtweise hervorbringt. Tausend verschiedene und vernünftige Perspektiven führen nie zu einer integralen Perspektive. Eine integrale Einsicht lässt das Ganze erahnen. Sie wird durch Visionsarbeit erfahrbar gemacht.
Lasst die grüne Politik die Grünen machen. Die machen es weiss Gott gut. Ich mache mir Sorgen, dass niemand der neuen Verantwortlichen der IP versteht, wie wir zu einer Integralen Politik kommen.
Es ist typisch grün, vor dem brennenden Haus zu stehen und zu versuchen zum besten Konsens zu kommen. Es ist typisch integral, alle Kräfte zu bündeln und zu retten, was zu retten ist. Annalena Baerbock zeigt uns, wie das geht. (Ich weiss, nicht in allen Punkten, aber in der grossen Linie!)
Aus Liebe und von Herzen Gary
Lieber Werner – Deinen Kommentar kann ich nicht verstehen. JETZT werden Menschen getötet, verletzt, traumatisiert für das ganze Leben, JETZT leiden unendlich viele Tiere und die Natur an sich. Tausende Wohnungen und Industriebetriebe werden vernichtet. Es ist doch aktuell völlig unwichtig, ob das Opfer in Vergangenheit auch Fehler begangen hat (wer hat das nicht – der werfe den ersten Stein). Ich vergleiche es als Arzt gerne mit der Situation, dass eine Frau vergewaltigt wird. Ist sie mitschuldig, weil sie Frau ist; weil sie vielleicht sogar eine schöne Frau ist, weil sie möglicherweise ein Kleid und keine Hose anhatte etc. etc.? Nein, keinerlei Schuld und mein Job ist es, einfach zu schauen, dass sie gesundheitlich das Trauma möglichst gut übersteht, wieder heilen kann – und last but not least – dass ich dafür sorge, dass der Täter geschnappt wird. So einfach – da muss ich nicht mir Gedanken machen, wie «komplex» die Situation sei. Ob dann zusätzlich Unklarheiten bestehen – das kann ich dann in einem zweiten Schritt klären. Und übrigens: Vergewaltigung kann ganz klar festgestellt werden. Warum soll ich denn nicht urteilen dürfen? Manchmal MUSS man urteilen, um weiteres irdisches Leid zu begrenzen. Dass ich mir aber auch überlege, wie wir Vergewaltigungen/Angriffskrieg vorbeugen können: ja, das wird ein wichtiges Thema. Ob irgendwo irgendwann ein höherer Sinn dahinter sein mag – das ist völlig eine andere Diskussion, die uns jedoch weit von der Idee des Samariters weg führt und oft eine akademische ist. Liebe Grüsse – Markus
Liebe alle
Wenn ich eure Texte lese, vermisse ich bei mir immer wieder das Gefühl, dass sich hier Menschen in ihrer Betroffenheit zeigen, in innerem Ringen um Verständnis der Komplexität der Situation und liebevollem einander zuhören und des anderen Sicht verstehen – ohne ihn eines besseren belehren zu wollen.
Was macht diese Situation mit uns?
Gary, du schreibst «lieben, bis es schmerzt». Auf welche konkrete Art meinst du das? Wen liebst du? Und wie zeigst du es?
Ich lese von Bildern wie «brennenden Häusern», von «Vergewaltigung» und vom «friedlichen Hund, der vom aggressiven Hund angegriffen wird». Bilder mit klaren Opfer-/ Täter – Rollen.
Mir kommt eine Pausenplatz- Situation in den Sinn:
Zwei Kinder prügeln sich. Worum bemühen sich die Umstehenden?
A} Sie beziehen Partei, stellen dem – aus ihrer Sicht – Gegner ein Bein, beschimpfen ihn, etc.
Oder B} sie versuchen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die beiden Kämpfenden zu trennen, um in einem Gespräch zu einer Lösung des Ursprungs Problems zu kommen, in seiner ganzen Komplexität, mit dem Rucksack voller Verletzungen – auf beiden Seiten.
An 5.Juli hat Marie-Louise geschrieben
„… mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften dafür einsetzen würden, dass die Schweiz gleich viel Geld für nicht-militärische Friedensförderung wie für die Armee einsetzen würde? So wie es die IP in ihrem Positionspapier definiert hat. Für mich wäre dies eine Schweiz mit einer grossen Ausstrahlungskraft.“
Auf der politischen Ebene ginge das genau in Lösungs – Richtung.
Und auf der privaten? Ich – hier und jetzt?
Ja, unser «Wissen». Woher beziehe ich es? Und was macht es mit mir? Was hat meine Stellungnahme mit meinem eigenen Rucksack, meinen Verletzungen zu tun?
Kann ich anders Denkenden wirklich mit Interesse zuhören? Und diese Meinung als gleich-wertig stehen lassen? Akzeptieren?
«Wenn ich anderen nicht mehr richtig zuhöre, verweigere ich jeden möglichen Frieden.» schreibt Pierrot.
Und – inzwischen gilt auch für mich: «dastehen, wahrnehmen, die Dissonanz aushalten, daran leiden » (Werner)… und mich mit offenen Herzensohren meinem Nächsten zuwenden.
Wie schaffen wir es – innerhalb der IP- am Frieden zu schaffen, in liebevollem Austausch unserer Empfindungen, Gedanken, Visionen?
Mit HERZENSWEISHEIT.
Ich, als Frischling in der IP, wünsche mir, dass das gelinge!
Sonya (IP Aargau)
PS. Ich habe mich soeben bei der Plattform für konstruktive Streitgespräche, bei
pro Futuris angemeldet:
#Lasstunsreden
Vielleicht auch etwas für den einen oder die andere von euch?
https://intergeneration.ch/de/veranstaltungen/lasst-uns-reden-83053/
https://profuturis.ch/lasstunsreden/