In einer integralen Gesellschaft tragen Menschen Verantwortung für sich, für andere und auch für Firmen.
Überschaubarkeit soll ermöglichen, Verantwortung mitzutragen. Dies bedeutet, dass nicht nur Wertschöpfungsketten, sondern auch Produktionsweisen offen dargelegt werden sollen. Menschenrechte sollen respektiert und Umweltschutz-Standards eingehalten werden.
Politik ist nicht nur eine Sachfrage, sondern auch eine Beziehungsfrage. Weil wir der Beziehung zur Umwelt noch mehr Bedeutung beimessen wollen, sprechen wir von Mitwelt. Lasst uns gemeinsam in der Mitwelt politisch wirksam werden: Tragen wir Verantwortung für die Konzerne, sie für uns, wir für alle.
Die Konzernverantwortungsinitiative zeigt in die Richtung einer integralen Gesellschaft und wird deshalb von der Integralen Politik unterstützt.

Wenn aus Krise Bewusstsein reift – Editorial März
Die bekannten demokratischen Strukturen und Kulturen scheinen weltweit in eine Phase wachsender Herausforderungen einzutreten. Vielerorts mehren sich sorgsame Stimmen, die immer öfter und eindringlicher hörbar


2 Responses
Lieber Urs,
mit Fokus auf die Initiative, für mich eine sehr zu treffende Stellungnahme.
Ich möchte noch ergänzen, nicht aus den Augen zu verlieren, dass das was wir für gewöhnlich unsere Umwelt nennen, unser Lebensraum ist. Wir sind also nicht nur mit ihr sondern ganz real in ihr. Tragen wir nicht Sorge zu unserem Lebensraum, hat das entsprechende Konsequenzen. Die Mittel und das Wissen für einen pfleglichen Umgang sind vorhanden. Aber noch hapert es, und das zum Teil mit gewaltigen Defiziten, am Willen des Homo Sapiens. Da ist jeder Einzelne von uns gefordert, und Entscheidungsträger von Institutionen, ob gross oder klein, im Besonderen. Das sich in diesem Sinne die «Verantwortung mit Tatbeweis» manifestieren kann ist nicht nur unterstützenswert im streben nach integraler Gesellschaft, sie ist schlicht und einfach lebensnotwendig.
Ich finde diese Initiative eine der wichtigsten der letzten Jahre. Die Schweiz wird entscheiden, was ihr wichtig ist: Materialler Wohlstand ohne Ende oder Bekenntnis zu den Menschen und zur Umwelt der armen Länder.
Eigentlich ist es ja sehr einfach: Konzerne, die Menschenrechte und Umwelt respektieren, haben von der Initiative nichts zu befürchten. Und die andern haben Auflagen nötig.